Lexikonstichwort | Beitrag aus „Kommentierte Betriebsvereinbarungen - online“ 07.04.2016

Arbeitskleidung

Von Cowboys und Indianern – einheitliche Berufsbekleidung, sog. „Image-Bekleidung“ („Corporate Identity“), ist weit verbreitet. Auch das lässt sich durch eine Betriebsvereinbarung regeln.

Einführung zum Thema

Oftmals halten Arbeitgeber es für erforderlich, eine einheitliche Berufsbekleidung für die Arbeitnehmer einzuführen. Nicht weil dies aus Sicherheitsgründen erforderlich ist, sondern aus Imagegründen (sogenannte „Corporate Identity“). Manchmal treibt dies aber auch besondere Stilblüten, so begegneten dem Herausgeber im Sommer 2011 in einem Essener Feinkostgroßhandel die Mitarbeiter in Cowboykostümen, um so das Grillfleischsortiment besonders beeindruckend in Szene zu setzen. Ob das die Mitarbeiter eher der Lächerlichkeit preisgab oder tatsächlich – wie erhofft – verkaufsfördernd wirkte, mag sich ein jeder selbst beantworten. Auch wenn das gewiss ein Extrembeispiel ist, ist Imagebekleidung in etwas gemäßigterer Form doch weit verbreitet, vor allem im Bereich des Handels, der Gastronomie oder dem Dienstleistungssektor.

Fragen im Zusammenhang mit der Einführung von Einheitskleidung

Dabei kommen dann jedoch folgende Fragen auf:

  • Schutz des Persönlichkeitsrechts der Arbeitnehmer (Muss ich mich wirklich zum „Affen“ machen, wenn der Arbeitgeber das verlangt – bzw. zum Cowboy, siehe oben?)

  • Trägt die Kleidung auch Gesichtspunkten des Arbeitsschutzes Rechnung?

  • Wer schafft auf wessen Kosten solche Kleidung an?

  • Wer trägt die Reinigungskosten?

  • Ist das Umziehen Arbeitszeit?

All …

Autor: Marc Hessling

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