Lexikonstichwort | Beitrag aus „Mitbestimmung von A-Z“
08.04.2016

Arbeitnehmer

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Unter einem Arbeitnehmer versteht man nach der herkömmlichen Definition, wer

  • auf Grund eines privatrechtlichen Vertrages

  • zur Leistung von weisungsgebundener, fremdbestimmter Arbeit

  • in persönlicher Abhängigkeit.

verpflichtet ist. Arbeitnehmer sind somit Arbeiter, Angestellte und auch die zur Berufsausbildung Beschäftigten.

Heimarbeiter

Zu den „Arbeitnehmern“ gehören auch die in Heimarbeit Beschäftigten, wenn sie in der Hauptsache, also zeitlich überwiegend für den Betrieb tätig sind, also:

  • „Heimarbeiter“ (Arbeiter, die in selbst gewählter Arbeitsstätte (eigene Wohnung oder Betriebsstätte) alleine oder mit Familienangehörigen im Auftrag von Gewerbetreibenden oder Zwischenmeistern arbeiten)

  • „Hausgewerbetreibende“ (Gewerbetreibende, die in eigener Arbeitsstätte (eigene Wohnung oder Betriebsstätte) mit nicht mehr als zwei fremden Hilfskräften oder Heimarbeitern im Auftrag von Gewerbetreibenden oder Zwischenmeistern Waren herstellen, bearbeiten oder verpacken)

  • alternierende, mobile und häusliche Telearbeitnehmer (vgl. § 5 Abs.1 S.1 BetrVG

  • Beschäftigte, die über einen längeren Zeitraum bei einem Kunden eingesetzt werden.

Teilzeitbeschäftigte

Auch Teilzeitbeschäftigte zählen zu den Arbeitnehmern.

Leiharbeitnehmer

Leiharbeitnehmer, also Arbeitnehmer, die von einem Arbeitgeber, für den sie tätig sind, einem anderen Betrieb zur Arbeitsleistung überlassen werden, zählen in dem eingesetzten Betrieb zwar nicht zu den Arbeitnehmern i.S. § 5 BetrVG; sie sind aber in dem eingesetzten …

Autor: WEKA Redaktion

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