Lexikonstichwort | Beitrag aus „Mitbestimmung von A-Z“ 20.12.2016

Arbeitnehmer, ältere

Ältere Arbeitnehmer haben es oftmals viel schwerer, bei eigenen krankheitsbedingten Fehlzeiten oder wirtschaftlichen Problemen des Betriebs einer Arbeitgeberkündigung zu entgehen bzw. nach Verlust ihres Arbeitsplatzes auf dem Arbeitsmarkt wieder Fuß fassen zu können.

Dies liegt zum einen daran, dass viele Arbeitgeber die Befürchtung haben, dass bei älteren Arbeitnehmern mit zunehmendem Alter auch die Anzahl der Krankheitstage (weiter) ansteigt. Zum anderen sind – was die Einstellungsproblematik betrifft – Arbeitnehmer, die auf eine hohe Anzahl von Berufsjahren zurückblicken können, Arbeitgebern meist zu „teuer“, da ältere Arbeitnehmer durchaus darauf bedacht sein müssen, dass ihre Berufserfahrung honoriert wird. Es ist unbestrittene Tatsache, dass ein Berufsanfänger weniger für die Verrichtung derselben Tätigkeiten verdient als ein berufserfahrener Kollege. Eine derartige Behandlung von älteren Arbeitnehmern ist bedauerlich, zumal gerade diese auch viele Vorteile mit sich bringen – insbesondere die Berufserfahrung.

Der folgende Beitrag geht auf die einschlägigen rechtlichen Grundlagen zum Schutz älterer Arbeitnehmer – tarifvertragliche Regelungen, Kündigungsschutz, Gewährung spezieller Zuschüsse nach SGB III – ein. Dabei wird auch erläutert, welche Einwirkungsmöglichkeiten der Betriebsrat im Rahmen seiner innerbetrieblichen Beteiligungsrechte hat, damit Arbeitsplätze für ältere Arbeitnehmer geschaffen bzw. erhalten werden.

Rechtliche Voraussetzungen

Der Begriff „ältere …

Autor: Christian Kergl

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