07.03.2018

Alternative Telearbeit in Bremerhaven erweitert

Beim Magistrat der Stadt Bremerhaven können alle Beschäftigten mit einem Arbeitsplatz, der über eine informations- und kommunikationsgestützte Tätigkeit verfügt, alternative Telearbeit leisten. Den Rechtsrahmen dazu hat eine vor Kurzem geschlossene Dienstvereinbarung geschaffen. Seit 2008 konnten Beschäftigte diese Arbeitsform nur wählen, wenn sie minderjährige Kinder oder zu pflegende Angehörige zu betreuen hatten.

Telearbeit

Alternierende Telearbeit grundsätzlich möglich

Alle Beschäftigten des Magistrats der Stadt Bremerhaven einschließlich der angeschlossenen Wirtschafts- und Eigenbetriebe, die einen Arbeitsplatz haben, der über eine informations- und kommunikationsgestützte Tätigkeit verfügt, können von der Möglichkeit der alternierenden Telearbeit grundsätzlich Gebrauch machen. Bei diesem Arbeitsplatzmodell erfolgt das Arbeiten im Wechsel von zu Hause aus und in der Dienststelle. Man wolle zwar weiter die dienstlichen Belange selbstverständlich im Vordergrund sehen, doch in den Ämtern würden alle individuellen Möglichkeiten geprüft, wie die Vereinbarung optimal gelebt werden kann, so eine Erklärung gegenüber der Presse.

Dienstvereinbarung zur Telearbeit

Aufgrund der positiven Erfahrungen hat der Magistrat der Stadt Bremerhaven die bereits seit Jahren bestehende Dienstvereinbarung ausgeweitet und hierzu mit dem Gesamtpersonalrat eine neue „Dienstvereinbarung Alternierende Telearbeit“ geschlossen. Diese ermöglicht einem größeren Beschäftigtenkreis, von zu Hause aus zu arbeiten. Internet, Intranet oder E-Mail haben zu einer sich immer schneller verändernden Arbeitswelt beigetragen und tun es noch. Im Rahmen einer lebensphasenorientierten Personalpolitik sei die alternierende Telearbeit ein modernes und flexibles Instrument des Personalmanagements, das besonders geeignet sei, die Ausgestaltung der individuellen Berufs- und Lebensplanung zu fördern, erklärte Magistratsdirektor Polansky.

Autor: Werner Plaggemeier (langjähriger Herausgeber der Onlinedatenbank „Personalratspraxis“)