Lexikonstichwort | Beitrag aus „Mitbestimmung von A-Z“
08.04.2016

Alkohol und Drogen

Business Team Achievement Success Mission Concept© Rawpixel /​ Fotolia

Mitarbeiter unter Alkohol- und/oder Drogeneinfluss können für die Sicherheit des Betriebs und der Belegschaft sowie für die Gewährleistung eines reibungslosen Betriebsablaufs eine gefährliche „Zeitbombe“ darstellen. Deshalb ist es wichtig, dass Betriebsrat und Arbeitgeber bei derartigen Problemen schnell und effektiv zusammenarbeiten – zum Wohle des Betriebs und der Arbeitskollegen, aber auch zur Unterstützung des suchtkranken Mitarbeiters.

Im Folgenden wird ausgeführt, welche rechtlichen Folgen Alkohol- oder Drogenmissbrauch am Arbeitsplatz für einen Arbeitnehmer haben kann und inwieweit innerbetriebliche Präventions-/Hilfs- und Sanktionsmaßnahmen rechtlich und tatsächlich möglich sind.

Schwerpunktmäßig geht es hier um die bestehenden innerbetrieblichen Mitbestimmungsrechte sowohl im Bereich der Suchtprävention als auch bei der Festlegung und Durchführung von Unterstützungsmaßnahmen für einen suchtkranken Arbeitskollegen.

Rechtliche Voraussetzungen

Alkohol ist ein psychoaktives Rauschmittel, das auf das zentrale Nervensystem wirkt. Zunächst setzt eine anregende Wirkung ein, später wandelt sich dies in eine betäubende. Laut Experten sollten Frauen nicht mehr als 20 Gramm Alkohol am Tag zu sich nehmen, Männer nicht mehr als 30 bis 40 Gramm. (Eine Menge von 0,4 Liter Wein entspricht rund 20 Gramm Alkohol). Keinesfalls jedoch sollte man – auch wegen Suchtgefährdung – jeden Tag Alkohol konsumieren.

Drogen sind Substanzen, die ebenfalls auf das zentrale Nervensystem einwirken …

Autor: Christian Kergl 

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