Fachbeitrag | Beitrag aus „Maßtoleranzen und Unregelmäßigkeiten im Baualltag“
15.03.2016

Wie genau kann Messen sein? – Messverfahren und Messinstrumente

3300_Maßtoleranzen und Unregelmäßigkeiten im Baualltag

Bedingt durch die verschiedenen Aufgabenstellungen am Bau werden unterschiedliche Messverfahren notwendig. Die Verfahren sind oft eng mit dem Einsatz bestimmter Messgeräte verbunden. Einfache Bestandsaufnahmen mit Maßband oder Handlaser können beispielsweise vom planenden Büro durchgeführt werden. Komplexe Messverfahren sollten vermessungstechnisch geschultem Personal überlassen werden.

Abb. 1: Bestandsaufnahme mittels Zollstock (EG-Genauigkeitsklasse III) – bei einer Probeöffnung wird die Stärke des Bodenaufbaus festgestellt

Die bei Bauvorhaben im Wesentlichen angewandten und nachfolgend beschriebenen Mess- und Auswerteverfahren werden dem Gebiet der Detailvermessung zugeordnet. Dazu zählen auch Ingenieurvermessungen, die zur Absteckung, Errichtung, Erfassung und Überwachung von Bauwerken ausgeführt werden.

Hinweis für die Praxis

Aufgrund der Komplexität des Themas Vermessen kann an dieser Stelle nur ein Überblick über übliche Verfahren und Instrumente gegeben werden.

Längenmessung – manuelles Verfahren

Neben der Erstellung von unmaßstäblichen Maßskizzen vor Ort ist vor allem das Handaufmaß bei Streckenmessungen von Bedeutung. Es wird besonders beim Aufmaß von kleineren bis mittelgroßen, gut übersichtlichen Anlagen verwendet. Der Einsatz messtechnischer Geräte ist dabei beschränkt.

Hinweis für die Praxis

Grundsätzlich gilt für alle Messgeräte: Es dürfen nur geeichte Messgeräte verwendet werden. Die Geräte sind in angegebenen Abständen nachzueichen.

Gliedermaßstab

Autor: Petra Derler 

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