03.03.2017

Wasserversorgung

Der Kampf mit der Bauordnung

§ 44 BauO NRW

Begriff

Die Wasserversorgung gehört zur Erschließung und ist grundsätzlich eine Pflichtaufgabe der Gemeinde im Rahmen der gemeindlichen Selbstverwaltungsaufgaben. Sie kann die Grundstückseigentümer über einen Anschluss- und Benutzungszwang verpflichten, ihr Grundstück an die vorhandenen Erschließungsanlagen unterschiedlicher Erschließungsträger wie der Wasserversorgung anzuschließen und diese auch zu nutzen. Die Verpflichtung zur Bereitstellung von Trinkwasser haben die Gemeinden in der Regel auf Anstalten des öffentlichen Rechts oder auf kommunale privatwirtschaftlich organisierte Betriebe übertragen.

Zur Erschließung gehört die dauernde Sicherung einer geordneten Trinkwasser- und Löschwasserversorgung bei Gebäuden mit Aufenthaltsräumen. Aus Brunnen darf Trinkwasser nur entnommen werden, wenn der Anschluss an eine öffentliche Wasserversorgung nicht möglich ist. Dabei ist sicherzustellen, dass der Brunnen die ausreichende Wassermenge in hygienisch einwandfreier Qualität bereitstellen kann. Reicht die öffentlich bereitgestellte Wasserversorgung für das notwendige Löschwasser nicht aus, erfolgt diese Versorgung über Löschwasserteiche, fließende oder stehende Gewässer oder einen Brunnen mit ausreichender Löschwasserkapazität.

Etwa zwei Drittel des Trinkwassers werden dem Grundwasser entnommen. Der Rest entstammt verschiedenen Quellen wie Flüssen, Seen und Talsperren oder wird aus Uferfiltrat gewonnen.

Jedes erschlossene Grundstück erhält in der Regel von den örtlichen …

Autoren: Simons , Schütze

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