01.12.2016

Wärmeübergangswiderstand

Der Wärmeübergangswiderstand stellt eine wichtige Größe zur Berechnung des Wärmedurchgangskoeffizienten (U-Wert) dar. Dieser dient vor allem der energetischen Beurteilung von Bauteilen der Gebäudehülle.

Strömen Flüssigkeiten oder Gase an einer festen Oberfläche entlang, so wird entsprechend dem Temperaturgradienten Wärmeenergie zwischen dem vorbeiströmenden Medium und der Wandoberfläche ausgetauscht. Dieser Austausch findet grundsätzlich statt und ist somit auch im Bauwesen von Bedeutung. Betrachtet man den Wärmeverlust von Gebäuden über die wärmeübertragende Hüllfläche, dann ist es der Wärmeaustausch zwischen der Raumluft und den Innenoberflächen sowie zwischen Außenluft und Außenoberflächen, den es hier zu beachten gilt. Grundsätzlich gilt: Ist die vorbeiströmende Luft kälter als die Bauteiloberfläche, dann wird dem Bauteil Wärme entzogen, ist die Luft wärmer, wird dem Bauteil Wärme zugeführt.

Hierbei sind zwei grundsätzliche Regeln zu beachten:

  • Je höher die Geschwindigkeit der vorbeiströmenden Luft ist, desto mehr Wärmeenergie kann ausgetauscht werden.

  • Strömt Luft an einer Bauteiloberfläche entlang, dann wird die Geschwindigkeit des vorbeiströmenden Mediums durch die Reibung zwischen Luft und Bauteiloberfläche herabgesetzt: Es entsteht eine Grenzschicht, die dem Wärmeaustausch einen Widerstand entgegensetzt.

Wärmeübergangswiderstände für bauphysikalische Berechnungen

Für ebene Oberflächen gelten die in der Tabelle 1 angegebenen Werte, wenn keine besonderen Angaben über …

Autor: Heike Kempf

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