Fachbeitrag | Beitrag aus „Energieeffizientes Planen und Bauen nach EnEV 2016“ 21.01.2016

Wärmeübergabe

Die Wärmeübergabe erfolgt für die Wärmenutzung auf Grundlage ihrer Entstehung aus Solarstrahlung, Verbrennung oder Kompression, an die Bereitstellungstechnik durch ein wassergeführtes Wärmeübertragungssystem.

Grundsätzlich ist zwischen zwei wesentlichen Wärmeübertragungssystemen zu unterscheiden:

  • Kesselkreis (Speicherladekreis)

  • Heizkreis (Wärmeübertragung an den Raum)

Speicherladekreis (Kesselkreis)

Der Speicherladekreis ist eine wassergeführte Verbindung zwischen Wärmeerzeuger und Speicher (z.B. Pufferspeicher oder Warmwasserspeicher). Dieser Kreis ist hinsichtlich seines Volumens (Wasserinhalt) definiert und ergibt sich aus Kesselvolumen, Speichervolumen und Leitungsvolumen oder nur aus dem Inhalt eines integrierten Glattrohrwärmetäuschers, wenn es sich um einen Warmwasserspeicher handelt.

Hinweis für die Praxis

Heizungswasser und Trinkwasser müssen immer getrennt sein! (Systemtrennung von Trinkwasser und Heizungswasser).

Die freigesetzte Wärmemenge wird auf das Wasser übertragen und über ein Rohrleitungssystem (Speicherladekreis) in den Speicher/Wärmetauscher befördert. Der Massen-Volumenstrom ist dabei konstant.

Die Bestandteile der Pumpengruppe des Kesselkreises können individuell in die Rohrleitungen eingebaut werden. Alternativ können auch Speicherladestationen eingesetzt werden. Diese sind werkseitig vormontierte Baugruppen inklusive Wärmedämmpackung, welche aus mindestens folgenden Bestandteilen bestehen:

  • Umwälzpumpe (dreistufig geregelt)

  • Temperaturanzeigen für …

Autor: Frank Hartmann

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