Fachbeitrag | Beitrag aus „Energieeffizientes Planen und Bauen nach EnEV 2016“ 01.12.2016

Wärmepumpen

Das Funktionsprinzip von Wärmepumpen besteht darin, Wärme aus einer Wärmequelle mit niedrigem Temperaturniveau unter Einsatz von mechanischer Energie auf ein höheres Temperaturniveau zu bringen, auf dem es für die Gebäudebeheizung und/oder Trinkwasserbereitung eingesetzt werden kann.

Als Wärmequelle werden hierbei das Erdreich, das Grundwasser oder die Umgebungsluft genutzt. Es handelt sich bei Wärmepumpen also um Wärmeerzeuger, die Umweltwärme nutzen. Sie zählen deshalb nach § 2 EnEV sowie nach dem Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz (EEWärmeG) zu den regenerativen Wärmeerzeugern.

Funktionsweise

Eine Wärmepumpe besteht aus einem geschlossenen, mit Flüssigkeit (sog. Kältemittel) gefüllten Kreislauf mit folgenden vier Bestandteilen:

  • Kompressor (1)

  • Kondensator (2)

  • Drossel (3)

  • Verdampfer (4)

Das gasförmige, kalte Kältemittel wird mittels des Kompressors verdichtet und auf ein hohes Temperaturniveau gebracht (immer noch gasförmig). Über den etwas kälteren Kondensator gibt es daraufhin seine Wärme an das Heizungswasser ab und kondensiert dabei. Über die Drossel strömt das nun verflüssigte Kältemittel in den Teil des Kreisprozesses mit niedrigem Druck, wobei es sich so stark abkühlt (immer noch flüssig), dass es am Verdampfer die Wärme aus der Wärmequelle (Erdreich, Grundwasser, Luft) aufnehmen kann, wobei es in die Gasphase übergeht. Über den Kompressor beginnt der Kreisprozess von Neuem.

Bild 1: Kreislaufprozess

Ein spezielles Kältemittel wird deshalb benötigt, da es auf dem Temperaturniveau …

Autor: David Gärtner

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