Fachbeitrag | EnEV
09.03.2016

Wärmedämmung: Ein Geschäftsfeld mit enormem Potenzial

Die Wärmedämmung ist aus dem Baugeschehen nicht mehr wegzudenken. Nicht nur wegen der Energiekosten, die für die Gebäudeerwärmung aufzuwenden sind, wird sie immer wichtiger. Auch durch die großen Problemfelder Energieknappheit und Klimaschutz ist das Thema von entscheidender Bedeutung für öffentliche und private Bauherren.

Wärmedämmung®zoran simin /​ istock /​ thinkstock

Früher dachte man völlig anders: Ein Gebäude musste in erster Linie stabil sein und für die vorgesehene Nutzung funktionieren. Die Ölkrise 1973 sollte diese Sicht grundlegend ändern. Befeuert durch die dramatische Energieverknappung – die Folge unseres wachsenden Wohlstands und einer rasant fortschreitenden Industrialisierung in den letzten 40 Jahren – hält die Diskussion um Klimaerwärmung und Nachhaltigkeit unvermindert an. Diese Diskussion sensibilisiert die Gesellschaft für die Notwendigkeit und Wirtschaftlichkeit der Wärmedämmung bis zum heutigen Tag.

Der Wert einer Immobilie hängt maßgeblich von ihrer Wärmedämmung ab. Ist das Konzept gut, sind die Energiekosten kalkulierbar und die Bausubstanz wird dauerhaft geschützt. Und, ein nicht zu unterschätzender Faktor: Wo immer die Entscheidung für intelligente Dämmung gefallen ist, wird auf das Konto der nachfolgenden Generationen eingezahlt. Genau diesen Wunsch verfolgen derzeit weit mehr Menschen, als das aus abstrakten Statistiken hervorgehen kann. Eine weitere, gewaltige Triebfeder für energiesparendes Bauen sind die zunehmenden internationalen Anstrengungen für den Klimaschutz.

EnEV 2014: Verschärfte Anforderungen an den Wärmeschutz

In Deutschland hat die Wärmeschutzverordnung für Gebäude im Jahr 1977 erstmals zwingende Vorgaben zum baulichen Wärmeschutz gemacht. Ihre Nachfolgerin, die Energieeinsparverordnung (EnEV), ist 2002 erlassen worden. Mit der am 1. Mai 2015 in Kraft tretenden EnEV 2014 erfuhr sie ihre vierte Novellierung. Eine der gravierenden Änderungen gegenüber der EnEV 2009 ist, dass der Wärmeschutz der Gebäudehülle ab 1. Januar 2016 verschärft wird. Eine weitere Herausforderung also für Planer und Ausführende. Sie müssen sich spätestens jetzt intensiv mit einer höchst  komplexen Materie auseinandersetzen. Mit einem Markt, der nahezu unüberschaubar ist und mit Regelwerken, die weniger als Entlastung, sondern vielmehr als Belastung empfunden werden.

Die einzige herstellerunabhängige Gesamtbetrachtung und Wissen aus erster Hand:

Vor diesem Hintergrund liefert jetzt erstmals die Baupraxis Dämmung von WEKA MEDIA Planern und Ausführenden, die sich mit der Erstellung, Sanierung und Erneuerung von Gebäuden befassen, konkrete Hilfestellung bei der Planung und Umsetzung zukunftsorientierter, wirtschaftlicher und  regelgerechter Wärmedämmung:

  • Herstellerunabhängig stellen erfahrene Experten die Verfahren von Dämmmaßnahmen sowie die Einsatzgebiete von Dämmsystemen und -lösungen auf.
  • Sie unterstützen den Anwender bei der Erstellung von Dämmkonzepten nach dem aktuellen Stand der Technik.
  • Direkt auf die eigenen Projekte übertragbare Detaillösungen erleichtern die fehlerfreie Planung und Ausführung.
  • Dank konkreter Antworten zu aktuellen Fragen lassen sich Problemstellungen frühzeitig erkennen und regelgerecht lösen.
  • Die neuesten rechtlichen, technischen und praktischen Erkenntnisse fließen regelmäßig in den Ratgeber ein, womit den laufenden Entwicklungen bei Materialien und Anforderungen Rechnung  getragen wird.

Auf dieser breiten Wissensbasis kann der Anwender nicht nur Neubauten zukunftsorientiert planen und errichten, sondern er erschließt sich damit auch das potenzialstarke Geschäftsfeld Dämmen im Bestandsbau.

 

Autor: WEKA-BAU Redaktion 

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