Fachbeitrag | Beitrag aus „Energieeffizientes Planen und Bauen nach EnEV 2016“ 01.12.2016

Vereinfachungen bei der Flächenermittlung

Die Ermittlung der wärmeübertragenden Umfassungsflächen gehört u.a. zu einem Arbeitsschritt für die energetische Bilanzierung eines Gebäudes. Gerade bei Nichtwohngebäuden, die in verschiedenen Zonen eingeteilt werden, ist der Zeitaufwand als recht groß anzusehen. Das liegt darin begründet, dass bei diesen für jede einzelne Zone die entsprechenden wärmeübertragenden Umfassungsflächen bestimmt werden müssen. Die Anzahl der Zonen ergibt sich u.a. aus der vorhandenen Nutzung und Konditionierung. In Bild 1 ist ein plakativer Grundriss dargestellt, der in verschiedene Zonen eingeteilt wurde. Für jede dargestellte Zone muss die entsprechende wärmeübertragende Umfassungsfläche, wenn vorhanden (Außenwand, Dach, Boden, Fenster), bestimmt werden.

Bild 1: Beispielhafte Darstellung eines zonierten Grundrisses

Bezug zur Energieeinsparverordnung (EnEV)

Die EnEV lässt eine Vielzahl von Vereinfachungen zur Bestimmung der Anforderungsgrößen im Rahmen des öffentlich-rechtlichen Nachweises zu. Hierzu gehört u.a. der Ansatz des in Anhang D der DIN V 18599-1:2011-12 beschriebenen Verfahrens.

In Anlage 2 Abs. 2.1.4 EnEV, Anforderungen an Nichtwohngebäude, heißt es hierzu:

„Die Vereinfachungen zur Zonierung, zur pauschalierten Zuweisung der Eigenschaften der Hüllfläche und zur Ermittlung von tageslichtversorgten Bereichen gemäß DIN V 18599-1:2011-12 Anhang D dürfen nach Maßgabe der dort angegebenen Bedingungen auch für zu errichtende Nichtwohngebäude verwendet werden.“

Anhang D DIN V 18599-1

Autor: Heike Kempf

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