01.12.2016

Speicherarten

Die erzeugte Wärme für ein Warmwasser- und/ oder Heizungssystem kann nicht immer sofort genutzt werden. Aus diesem Grund wird das warme Wasser zwischengespeichert, um bei Bedarf darauf zurückgreifen zu können. Warmwasserspeicher speichern, wie es der Name schon sagt, das erwärmte Wasser. Speicher gibt es in verschiedensten Formen, Ausführungen und Materialien. Das Prinzip ist bei jedem Speicher das gleiche. Das erzeugte und gespeicherte Wasser wird bei dem Speicher oben und das kalte Wasser wird unten entnommen. Hierbei wird ausgenutzt, dass Wasser mit höherer Temperatur leichter wird. Übliche Speichergrößen sind z.B. bei einem Drei-Personen-Haushalt ein Speicher von mindestens 100 bis 200 Litern. Die Größe und Leistung des Speichers ist von verschiedensten Faktoren abhängig, dazu gehören z.B. der eingesetzte Wärmeerzeuger, die Anzahl der Entnahmestellen, die Personenanzahl.

Bild 1: Prinzip eines Warmwasserspeichers, der an einem Solarkreis angeschlossen ist

Hinweis für die Praxis

Wegen der Gefahr der Legionellenbildung bei Warmwasser und Trinkwasser bedarf es der richtigen Wassertemperatur. Nach der Trinkwasserverordnung ist eine Wassertemperatur von größer 60 °C zu erreichen, um die Gefahr der Legionellenbildung zu verringern bzw. zu vermeiden. Dies gilt vor allem für Speicher, aber auch nicht mehr genutzte (z.B. tote Leitungen) oder kaum genutzte Leitungen (z.B. Gästebad).

Die Energieeinsparverordnung (EnEV 2014) gibt im Referenzgebäude, in Abhängigkeit vom angewendeten …

Autor: Heike Kempf

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