01.12.2016

Solarthermie

Das Ziel der Bundesregierung in Bezug auf die Wärmebereitstellung ist es, den Anteil der erneuerbaren Energien in diesem Bereich bis 2020 auf 14 % zu steigern, wobei die Solarthermie mit 3,9 % neben dem großen Anteil von derzeit 92 % durch Biomasse (Quelle: BMU, 2011) nur einen geringen Beitrag dazu innehält.

Tabelle 1: Struktur der Wärmebereitstellung aus erneuerbaren Energien in Deutschland im Jahr 2011 (Quelle: BMU-KI III 1 nach Arbeitsgruppe Erneuerbare Energien-Statistik (AGEE-Stat); Abweichungen in den Summen durch Rundungen; Stand: Juli 2012; Angaben vorläufig)

biogene Festbrennstoffe (Haushalte)

47,0

biogene Festbrennstoffe (Industrie)

16,4

Biogas

11,8

biogene flüssige Brennstoffe1)

5,4

biogener Anteil des Abfalls

5,3

biogene Festbrennstoffe (HW/HKW)

4,7

oberflächennahe Geothermie

4,2

Solarthermie

3,9

Klärgas

0,8

tiefe Geothermie

0,2

Deponiegas

0,2

1) Inklusive PflanzenölGesamt: 143,5 TWh;Biomasseanteil: 92 %; feste und flüssige Biomasse, Biogas, Deponie- und Klärgas, biogener Anteil des Abfalls;1 TWh = 1 Mrd. kWh

Solarstrahlung

Die Solarstrahlung an der obersten Schicht der Erdatmosphäre, die sog. Solarkonstante EO, besitzt einen Wert von 1367 W/m2.

Bild 1: Solarstrahlung (Quelle: BDH, Köln)

Reflexionen und Absorptionen der direkten Strahlung innerhalb der Erdatmosphäre verringern deren Wert, sodass die Globalstrahlung auf die Erdoberfläche in Deutschland zwischen 1000 W/m2 im Sommer bei wolkenlosem Himmel in der Mittagshitze und 20 W/m2 an einem trüben Tag im Winter …

Autor: Bettina Sickenberger

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