13.04.2016

Schutzgut Mensch

Der Mensch ist Teil der Umwelt und damit direkt von Umweltauswirkungen betroffen. Andererseits löst er durch seine Aktivitäten eine Vielzahl von Auswirkungen auf die Umwelt aus. Für die Umweltprüfung nach dem Baugesetzbuch sind die umweltbezogenen Auswirkungen auf den Menschen als Individuum und als Bevölkerung und seine Gesundheit relevant. Dazu gehören auch die Sicherung gesunder Lebensverhältnisse (Gesundheit) und die Sicherung von Lebensqualität (Wohlbefinden).

Für das Schutzgut Mensch ist insbesondere zu betrachten, inwieweit schädliche Umwelteinwirkungen vor der Aufstellung eines Bauleitplans vorhanden sind und welche Auswirkungen durch Planungen und Projekte zu erwarten sind. Dabei steht das Schutzgut Mensch in enger Wechselbeziehung zu den übrigen Schutzgütern, vor allem zu denen des Naturhaushalts.

Ziele auf der Grundlage von Gesetzen und Plänen

Die für den Untersuchungsraum und/oder das Plangebiet relevanten Ziele des Umweltschutzes sind für das Schutzgut Mensch auf der Ebene der bestehenden Gesetze sowie der sonstigen Fachpläne zu beschreiben.

BImSchG

Nach § 1 Abs. 1 BImSchG ist der Zweck des Bundes-Immissionsschutzgesetzes der Schutz des Menschen sowie der anderen Schutzgütern vor schädlichen Umwelteinwirkungen wie beispielsweise vor Luftverunreinigungen, Geräuschen, Erschütterungen, Licht, Wärme und Strahlen. Als schädliche Umwelteinwirkungen gelten nach § 3 Abs. 1 BImSchG Immissionen, die nach Art, Ausmaß oder Dauer geeignet sind, Gefahren, erhebliche Nachteile …

Autor: Kunze

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