Fachbeitrag | Beitrag aus „Energieeffizientes Planen und Bauen nach EnEV 2016“ 01.12.2016

Scheitholz

Scheitholz ist die klassische Form des Brennholzes. Hierfür wird hauptsächlich geringerwertiger Holzbestand verarbeitet, der anderweitig schlecht oder gar nicht zu vermarkten ist. Aus dem kleineren Privatwald werden jedoch durchaus auch höherwertige Hölzer verwendet, da hier oft eine anderweitige Vermarktung nicht möglich oder gewollt ist.

Da Scheitholz preislich nicht wesentlich unter dem Niveau von Holzpellets liegt, ist der reine Einsatz zu Heizzwecken (ohne Kaminfeueratmosphäre) vor allem für Waldbesitzer interessant, die den Brennstoff quasi „umsonst“ bekommen. Scheitholz ist von der Handhabung her deutlich aufwendiger als Pellets.

Als Brennholz kommen alle gängigen Holzsorten von den üblichen Nadelhölzern wie Fichte, Tanne, Kiefer, Lärche bis zu den Laubhölzern wie Buche, Eiche und Birke infrage.

Beim Einsatz als Brennholz ist dabei auf einen ausreichend niedrigen Wassergehalt zu achten. Dieser sollte auf jeden Fall unter 20 % liegen, wie es bei lufttrockenem Holz der Fall ist. Dazu muss es nach dem Schlagen gespalten und an einem trockenen gut belüfteten Ort geschichtet und über eine ausreichend lange Zeit (ca. ein Jahr) gelagert werden. Zu feuchtes Holz verursacht nicht nur höhere Emissionen, sondern hat auch einen niedrigeren Heizwert.

Die üblichen Scheitlängen für Heizzwecke sind halbmetrig (50 cm), drittelmetrig (33 cm) oder viertelmetrig (25 cm). Während für Kaminöfen drittel- oder viertelmetrige Scheite ideal sind, werden in Holz-Zentralheizungen meist halbmetrige …

Autor: David Gärtner

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