01.12.2016

Pumpen im Heizsystem

Die Heizungsanlage ist ein geschlossenes Wirksystem. Im Zentrum stehen die verschiedenen Wärmeübertragungsprozesse sowie die Wärmeverteilung über sog. Heizkreise bestehend aus einer Vorlauf- und einer Rücklaufleitung.

Um diese Wärmetransporte zur Wärmeverteilung und Wärmeübertragung zielorientiert sicherzustellen, sind sog. Umwälzpumpen für die Zwangsumwälzung in geschlossenen Heizungssystemen bestehend aus Vor- und Rücklaufleitung notwendig.

Die konkrete Aufgabe einer Heizungspumpe ist der Transport einer definierten Menge von temperiertem Heizungswasser als Wärmeträgermedium innerhalb eines definierten Systems in einer Zeiteinheit (kg/h). Daraus ergibt sich der notwendige Massen-Volumenstrom, der für die Wärmeübertragung sicherzustellen ist.

In der Heizungstechnik werden fast ausschließlich Kreiselpumpen verwendet. Für kleine und mittlere Anlagen werden in der Regel Nassläuferpumpen mit einem Spaltmotor eingesetzt.

Bild 1: Schnittmodell einer Heizungspumpe (Nassläufer) (Quelle: Forum Wohnenergie)

Diese Heizungspumpen sind in der Regel wartungsfrei und zeichnen sich durch eine besondere Laufruhe aus. Dafür ist eine Luftfreiheit wichtig. Wenn sich Luft in der Pumpe ansammelt, führt dies nicht nur zu Geräuschen, sondern kann auch die Funktion der Pumpe einschränken. Daher muss eine Heizungspumpe immer absolut entlüftet sein, denn das Heizungswasser dient auch zur Lagerschmierung und wirkt schalldämpfend.

Hinweis für die Praxis

Eine Heizungspumpe ist nicht dafür geschaffen,…

Autor: Frank Hartmann

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