01.12.2016

Photovoltaik

Eine Photovoltaikanlage wandelt Sonnenlicht in elektrischen Strom um, der in das öffentliche Versorgungsnetz eingespeist oder selbst genutzt werden kann. Das Ziel der Bundesregierung in Bezug auf die Strombereitstellung ist es, den Anteil der erneuerbaren Energien in diesem Bereich zu steigern. Es ergibt sich in Deutschland ein Anteil von 21,9 % der Bruttostromerzeugung aus erneuerbaren Energien. Dieser setzt sich wie folgt zusammen (Quelle: BDEW; AG Energiebilanz; Stand 12/2012): Wind 7,3 %; Biomasse 5,8 %; Wasser 3,3 %; Photovoltaik 4,6 %; Siedlungsabfälle 0,8 %.

Die Technik der Photovoltaik nutzt den Energiestrom der Sonne zur Erde, um mithilfe von Solarzellen Strahlung in nutzbare Energie umzuwandeln.

Solarstrom verfügt über ein großes Leistungsspektrum vom Milli- bis zum Megawattbereich und kann für viele Anwendungen genutzt werden. Der solarbetriebene Taschenrechner gehört ebenso dazu wie riesige netzgekoppelte Solarfelder mit Leistungen im Megawattbereich.

A PV-ModuleB GeneratoranschlusskastenC WechselrichterD Einspeise- und BezugszählerE NetzanschlussF Verbraucher

Bild 1: Prinzipskizze einer Photovoltaikanlage (Quelle: BDH, Köln)

Ausrichtung

Senkrecht zur Sonne geneigte Flächen weisen durch den vom Boden reflektierten zusätzlichen Strahlungsanteil stets eine höhere Bestrahlungsstärke auf als eine horizontale Ebene. Idealerweise werden die Photovoltaikmodule mit einer Neigung von 30° bis 40° in Südausrichtung auf dem Dach oder in der Freifläche aufgestellt. Ein steilerer …

Autor: Heike Kempf

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