Fachbeitrag | Beitrag aus „Energieeffizientes Planen und Bauen nach EnEV 2016“ 01.12.2016

Nullenergiehaus

Bei Gebäuden können verschiedene Energiestandards unterschieden werden. Das Nullenergiehaus stellt einen Energiestandard z.B. neben dem Passivhaus oder einem KfW-Effizienzhaus dar. Hierdurch wird in einer bestimmten Art und Weise die Effizienz des Gebäudes dargestellt.

Ein Nullenergiehaus ist so definiert, dass dieses Gebäude über das Jahr gesehen nicht mehr Energie verbraucht, als es selbst benötigt. Die Energie wird zudem regenerativ erzeugt und ist durch den Verzicht von fossilen Energieträgern als energieautark anzusehen. Nullenergiehaus bedeutet demnach nicht, dass keinerlei Energie verbraucht wird, sondern dass die Bilanz sich über das Jahr gesehen ausgleicht. Das Nullenergiehaus produziert und verbraucht zugleich.

Das Prinzip eines Nullenergiehauses beruht auf dem Passivhaus. Es handelt sich um eine Erweiterung des Passivhauses. Der größte Unterschied besteht darin, dass bei dem Nullenergiehaus die gesamte benötigte Energie über das Jahr gesehen selbst produziert wird. Das Passivhaus ist dabei auf fremde Energie zum Heizen angewiesen, um den Bedarf zu decken. Wird über das Jahr gesehen mehr produziert, als benötigt wird, so bezeichnet man diesen Standard als Plusenergiehaus.

Bei einem Nullenergiehaus wird auf das Jahr gesehen so viel Energie erzeugt, wie die Bewohner in dieser Zeit verbrauchen. Das bedeutet, dass durchaus auch extern Strom genutzt werden kann, wie z.B. im Winter. Im Sommer wird dann aber entsprechend mehr Energie in das Netz eingespeist. Somit gleicht das …

Autor: Heike Kempf

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