Fachbeitrag | Beitrag aus „Energieeffizientes Planen und Bauen nach EnEV 2016“ 21.01.2016

Nichtwohngebäude nach DIN V 18599

Seit Einführung der Energieeinsparverordnung 2007 ist für den öffentlich-rechtlichen Nachweis von Nichtwohngebäuden das Bilanzierungsverfahren nach der DIN V 18599 verpflichtend. Für Wohngebäude darf dieses wahlweise zur DIN 4108-6 in Verbindung mit der DIN 4701-10 angewandt werden. Es werden die Anforderungsgrößen zur energetischen Qualität der Gebäudehülle und der Jahres-Primärenergiebedarf berechnet. Weiter findet die Vornormenreihe Anwendung in der Energieberatung.

Die DIN V 18599 dient zur energetischen Bewertung der Gesamtenergieeffizienz von Gebäuden. Die ganzheitliche Betrachtung der Gebäude umfasst die Gebäudehülle, die Nutzung und auch die Anlagentechnik sowohl im Bestand als auch im Neubau. Nach der EU-Richtlinie gibt die Gesamtbilanz die Energiemenge wieder, die unter Standardnutzung des Gebäudes verbraucht oder veranschlagt wird.

Die derzeitige Vornormenreihe DIN V 18599 besteht aus elf Teilen und zwei Beiblättern.

  • Teil 1 enthält Allgemeines zum Bilanzierungsverfahren, wichtige Begriffe werden erläutert, die Vorgehensweise bei der Zonierung des Gebäudes wird beschrieben und enthält die Bewertung verschiedener Energieträger.

  • Teil 2 ist einer der wichtigsten Teile der Vornormenreihe und bildet das Kernstück. In diesem wird der Nutzenergiebedarf für Heizen und Kühlen bestimmt. Dieser bildet die Grundlage für weitere Berechnungen.

  • Teil 3 dient dazu, den Nutzenergiebedarf für die energetische Luftaufbereitung für Heizen, Kühlen, Befeuchten, Entfeuchten zu berechnen.

Autor: Heike Kempf

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