Fachbeitrag | Beitrag aus „Brandschutz im Bild“ 08.06.2016

Natürlicher Rauchabzug – Bemessung

Autoren: Branddirektor Dipl.-Ing. Peter ProschekLtd. Branddirektor Dipl.-Ing. Frieder Kircher

Schnellübersicht

Zielgruppe/Bedeutung Zur Erklärung der Symbole siehe Teil 1/2 Seite 1. Zur Erklärung der Symbole siehe Zeichenerklärung im Verzeichnis „Redaktionelles“.

A

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Fl

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SB

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FW

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B

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Zweck

Der natürliche Rauchabzug ermöglicht das Ableiten von Rauch direkt aus einem Brandraum ins Freie. Die nachfolgend beschriebene Bemessungsmethode basiert auf dem thermischen Auftrieb von Rauch und der Gewährleistung einer raucharmen Schicht durch kontrollierte Ableitung des Rauchs über natürliche Rauchabzugsgeräte im Dach oder in der Wand.

Anwendungsbereiche

Überall dort, wo ein Rauchabzug in Vorschriften verlangt wird, eine Ableitung des Rauchs direkt ins Freie möglich ist und wo eine rauchfreie Schicht gefordert wird.

Gesetzliche Grundlagen

DIN 18232-2

VdS-Merkblatt 2815

DIN EN 12101-2

Anwendungsschwerpunkt

Der Ursprung der natürlichen Rauchabzugsanlagen (NRA) liegt im Bereich großer Hallen im Industriebau oder in Verkaufsstätten. Die angewendeten physikalischen Modelle sind noch verhältnismäßig einfach zu berechnen und können auch noch mit gängigen mathematischen Kenntnissen verstanden werden. Im Gegenzug dazu sind die Simulationsberechnungen aus dem Bereich des Brandschutzingenieurwesens nur mit Spezialkenntnissen zu verstehen und anzuwenden.

Physikalische Grundlagen

Die physikalische Grundlage für den natürlichen Rauch- und Wärmeabzug ist der thermische Auftrieb von Rauchgas. …

Autor: Frieder Kircher

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