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18.03.2015

NAPE – mehr Förderung für Energieeffizienz im Gebäudebereich

Der am 03.12.2014 verabschiedete „Nationale Aktionsplan Energieeffizienz“ (NAPE) beinhaltet Ziele und Maßnahmen zur allgemeinen Verbesserung der Energieeffizienz.

NAPE - Nationaler Aktionsplan Energieeffizienz© violetkaipa /​ iStock /​ thinkstock

Im Nationalen Aktionsplan Energieeffizienz (NAPE) sind nachfolgende Punkte insbesondere für Hausbesitzer von Bedeutung, welche mittelbar, also in der Planung und Energieberatung auch Planer und Architekten betreffen.

  • Ausbau der Energieberatung vor Or
    • Änderung der BAFA-Richtlinie
    • berücksichtigt künftig auch Gebäude bis 2002
    • höhere Zuschüsse
  • Aufstockung der CO2-Gebäudesanierungsprogramme der KfW
    • Neueinführung von Sanierungsprogrammen für Gewerbegebäude
  • Einführung steuerlicher Vorteile für Eigennutzer, die energetische Sanierungsmaßnahmen durchführen lassen: Geplant sind progressionsunabhängige Direktabzüge von der Steuerschuld. Entscheidungen darüber sind bis Ende Februar zu erwarten.
  • Ausweitung des „Heizungs-Check“-Programms: Im Rahmen freiwilliger Energiechecks können die Schwachstellen der Heizung herausgefunden und Wege zur Behebung aufgezeigt werden. Gleichzeitig sollen Heizungslabel (wie an Elektrogeräten) direkt sichtbar die Effizienz aufzeigen. Mit diesen Maßnahmen ist ca. 2016 zu rechnen.

Im Nationalen Aktionsplan Energieeffizienz (NAPE) sind für Unternehmer und gewerbliche Eigentümer neben den genannten zusätzlich weitere Punkte interessant:

  • Energieberatung für gewerbliche Gebäude
    • z.B. Programme zur besseren Nutzung der Abwärme von Prozessen
  • Energieberatung im Bereich der landwirtschaftlichen und Gartenbaubetriebe
    • Zuschussprogramme zur Errichtung von Niedrigenergiegewächshäusern
Autor: Wilfriede Renate Schamoni (Dipl.-Ing. Architektin)

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