Fachbeitrag | Beitrag aus „Energieeffizientes Planen und Bauen nach EnEV 2016“ 01.12.2016

Luft-Wasser-Wärmepumpen

Luft-Wasser-Wärmepumpen nutzen als Wärmequelle die Außenluft. Es gibt sie zum einen als integrierte Geräte, bei denen sich der Verdampfer, der der Umgebungsluft die Wärme entzieht, zusammen mit den restlichen Komponenten in einem Gehäuse befindet. Im Regelfall werden die Geräte außen am Gebäude aufgestellt, es gibt jedoch auch Varianten, die für die Aufstellung in unbeheizten Innenräumen konzipiert sind. Diese Variante bietet sich aber nur bei vergleichsweise niedrigem Wärmebedarf an, da der Aufstellungsraum durch die Wärmepumpe entsprechend abgekühlt wird. Zum anderen werden sog. Splitgeräte angeboten, bei denen sich der Verdampfer in einem separaten Gehäuse im Außenbereich befindet, während Kompressor, Kondensator etc. im Gebäudeinneren aufgestellt sind. Da die Geräte meist recht kompakte Abmessungen haben, lassen sie sich z.B. auch gut in einem Abstellraum aufstellen und benötigen somit nicht zwingend einen eigenen Technikraum. Die Verbindung zwischen den beiden Einheiten erfolgt über spezielle kompakte Kältemittelleitungen. Der Vorteil bei Splitgeräten ist zudem, dass die Kompressorverluste, wenn die Wärmepumpe innerhalb des beheizten Gebäudevolumens aufgestellt wird, der Gebäudebeheizung zugutekommen.

Bei der Aufstellung im Außenbereich sollte darauf geachtet werden, da von den Geräten ein gewisser, wenn auch meist geringer, Geräuschpegel ausgeht, dass sensible Bereiche wie z.B. die Nähe von Schlafräumen vermieden werden und auch die Nachbarn nicht beeinträchtigt werden.

Autor: David Gärtner

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