11.04.2016

Lüftungssysteme: Komponenten und Anlagen

Bei der Erstellung eines Lüftungskonzepts wird im ersten Schritt der erforderliche Volumenstrom ermittelt. Dabei kann auf eine Reihe von Rechenprogrammen zurückgegriffen werden. Gemeinsam ist diesen Arbeitshilfen: Es ist dabei bereits schon eine Vorauswahl über das gewünschte Lüftungssystem (die lüftungstechnische Maßnahme – LtM) zu treffen, da sich bei den üblichen Programmen der Berechnungsgang unterscheidet. Per Auswahl werden zu unterscheiden sein:

  • freie Lüftung (auch dies erfordert meist Elemente zur Zu- und Nachströmung), da meist die Infiltration nicht ausreicht, oder

  • ventilatorgestützte Lüftung (diese kann entsprechend den Anforderungen nur eine Lüftung zum Feuchteschutz, d.h. einen Volumenstrom von 30 % der Nennlüftung darstellen oder eine Nennlüftung, 100 %).

Es wird versucht, den Marktanteilen (siehe nachfolgende Grafik) der unterschiedlichsten lüftungstechnischen Maßnahmen (LtM) und Lüftungssysteme (mit Ausnahme der Fensterlüftung und der Zu-/Abluftanlage vorwiegend historisch vorhandenen Schachtlüftung) durch entsprechend ausführliche Texte gerecht zu werden. Zwischenzeitlich dürften sich die Proportionen weiter zugunsten der verschoben haben, die in verschiedenen Erscheinungsformen am Markt anzutreffen ist. Zunächst werden Systeme mit freier Lüftung (Querlüftung) behandelt, dann Abluftanlagen, dann Zu-/Abluftanlagen.

Abbildung: Marktanteile kWL/LtM 2009

Die Abbildung zeigt die Marktanteile kontrollierter Wohnraumlüftung und lüftungstechnischer Maßnahmen, zum …

Autor: Fuchs

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