Fachbeitrag | Beitrag aus „Lüftungskonzepte für Wohn- und Nichtwohngebäude erstellen und dokumentieren“ 11.04.2016

Lüftungsplanung in der Qualitätssicherung

In diesem Kapitel beschreibt der Autor, auf welche Fehler er bei seiner Arbeit als Qualitätssicherer in Hamburg bei der Prüfung effizienter Wohnhäuser stößt.

Immer wieder muss man feststellen, dass wenige wissen, aus welchen Parametern ein Lüftungskonzept besteht und in welcher Reihenfolge es erarbeitet wird. In der Ausführung und Prüfung stellt sich das Lüftungskonzept für den Qualitätssicherer wie folgt in sieben Schritten dar.

Prüfung eines Lüftungskonzepts in sieben Schritten

1. Schritt: Ab-, Zu- oder Überstromraum

Von einem Lüftungsplaner erwartet ein Qualitätssicherer, dass er festlegt, welche Räume an die Lüftungsanlage angeschlossen werden sollen. Grundsätzlich sind alle Zimmer, die sich innerhalb der thermischen Hülle befinden, an die Lüftungsanlage anzuschließen, egal, wie groß sie sind.

Kriterium thermische Hülle

Die thermische Hülle wird üblicherweise mit einer roten Linie in allen Grundrissen und Schnitten festgelegt. Diese Pläne sind für den Lüftungsplaner eine wichtige Arbeitsgrundlage, ohne die er die Größe eines Lüftungsgeräts nicht festlegen kann.

Farbige Darstellung von Zu- und Ablufträumen

Die sehr einfache und äußerst hilfreiche farbige Festlegung in den Grundrissen, welche Zimmer Zu-, Ab- oder Überströmräume sein sollen, wird so gut wie nie vorgenommen.

Dabei sollte man dies schon deshalb tun, um sich gegenüber dem Bauherrn abzusichern. Dieser muss darüber informiert werden, welcher Raum wie belüftet wird. Am besten stimmt er dem Vorschlag des Planers …

Autor: Jan Krugmann

Sie sehen nur einen Ausschnitt aus dem Produkt „Lüftungskonzepte für Wohn- und Nichtwohngebäude erstellen und dokumentieren“. Sie können den vollständigen Text nachlesen, indem Sie das Produkt „Lüftungskonzepte für Wohn- und Nichtwohngebäude erstellen und dokumentieren“ bestellen und 14 Tage lang kostenlos testen.