11.04.2016

Lüftungskonzept im mehrgeschossigen Mietwohnungsbau

Das Lüftungskonzept hat sich in den letzten Jahren als wesentlicher Bestandteil der Haustechnik nicht nur in der Modernisierung, sondern gleichfalls im Neubau von Wohngebäuden durchgesetzt. Im Vordergrund steht dabei gemäß DIN 1946-6 der bauliche Feuchteschutz, welcher mittels eines Mindestaußenluftvolumenstroms nutzerunabhängig sicherzustellen ist.

In der Regel wird diese Anforderung mit einem ventilatorgeführten Lüftungssystem realisiert, welches darüber hinaus nicht selten über den baulichen Feuchteschutz hinausgeht und gleichfalls auch einen hygienischen Luftwechsel bietet, der ebenso dem Wohlbefinden der Bewohner zugutekommt.

Ein weiterer Aspekt ist die Erfüllung der bauaufsichtlich eingeführten Zwangslüftung für fensterlose Nass- und Feuchträume, wie sie die DIN 18017-3 fordert. Diese beide Normen verfolgen zwar das gemeinsame Ziel eines Luftwechsels in Wohnungen, unterscheiden sich jedoch in der baurechtlichen Praxis dadurch, dass Letztere schon viel länger Geltung besitzt und darüber hinaus auch bauaufsichtlich eingeführt ist, also eine baurechtliche Vorschrift darstellt.

Die Berührungspunkte und Schnittstellen sind in der Praxis allerdings häufig. Besonders im Mehrgeschosswohnungsbau bildet nicht selten die DIN 18017-3 den grundlegenden Planungsansatz. Der Mehrgeschosswohnungsbau ist fraglos jener Bereich des Bauens, wo ein Lüftungskonzept eine besondere Bedeutung besitzt. Nicht nur für die Modernisierung, sondern auch für den Neubau steht aufgrund der heutigen energetischen …

Autor: Frank Hartmann

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