Fachbeitrag | Beitrag aus „Brandschutz im Bild“ 20.12.2016

Löschwasserleitungen „trocken“

Autor: Dipl.-Ing. Jan Klemme

Schnellüberblick

Der Beitrag behandelt trockene Steigleitungen, die in Sonderbauten allgemein oder im Speziellen in hohen Gebäuden oder auch in Industrieanlagen installiert werden.Trockene Steigleitungen (auch Löschwasserleitungen „trocken“ genannt) dienen dem abwehrenden Brandschutz zur Überwindung größerer Höhen oder dem Erreichen schwer zugänglicher Stellen, ohne in diesem Bereich Schlauchleitungen verlegen zu müssen. Sie dienen nicht der Selbsthilfe.

Allgemein

Trockene Steigleitungen oder Löschwasserleitungen „trocken“ dienen der Überwindung großer Höhen oder dem Erreichen schlecht zugänglicher Stellen für die Feuerwehr. Der Vorteil liegt im Zeitgewinn der fest verlegten Rohrleitung gegenüber dem manuellen Verlegen von Schläuchen durch Einsatzkräfte über größere Höhen oder längere Wegstrecken. Dies kann vor allem in hohen Gebäuden oder Hallen mit großen Grundflächen erhebliche Zeit in Anspruch nehmen. Werden die erforderlichen Schläuche an einer der Entnahmestellen angeschlossen, so sind weniger Schläuche bis zum Schadensort durch die Einsatzkräfte zu verlegen.

Die Löschwasserleitungen „trocken“ bestehen i.d.R. aus einer Einspeisearmatur, der fest verlegten Rohrleitung und einer oder mehreren Entnahmestellen. Bei Gebäuden großer Höhen (i.d.R. ab etwa 30 m) ist die Installation einer Druckerhöhungsanlage notwendig. Die Einspeisung in die Löschwasseranlage „trocken“ erfolgt im Regelfall durch die Feuerwehr. Nach Auffassung einiger Bauaufsichten …

Autor: Jan Klemme

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