Fachbeitrag | Beitrag aus „HOAI 2013“
06.02.2016

Landschaftspflegerischer Begleitplan

Autor: Dipl.-Ing. M.Eng. Martin Rambold

Leistungsphasen und Leistungen

Allgemeines

Ziel und Zweck von Landschaftspflegerischen Begleitplänen ist die Begleitung von landschaftsverändernden Vorhaben im Sinne des Natur- und Landschaftsschutzes, für die kein Landschaftsplan oder Grünordnungsplan vorgesehen ist. Dies betrifft vor allem Verkehrsbauten, den Ausbau von Gewässern, Talsperren, Deponien, Abbaustätten aber auch Flurbereinigungen.

Inhaltlich befassen sich Landschaftspflegerische Begleitpläne insofern mit der Ausarbeitung der Maßnahmen betreffend den Naturschutz und die Landschaftspflege, um die unvermeidbaren Auswirkungen des Vorhabens zu minimieren und/oder mit landschaftspflegerischen Kompensationsmaßnahmen nach Möglichkeit auszugleichen und zu mildern.

Dabei wird die Planung des angedachten Vorhabens z.B. in Bezug auf die Standort- oder Trassenfindung nicht Gegenstand des Landschaftspflegerischen Begleitplans.

Falls eine Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) erforderlich ist oder war, obliegen dem Landschaftspflegerischen Begleitplan die fachliche Umsetzung der daraus resultierenden Ergebnisse und die Integration der Vorgaben aus der UVP in die weitere Planung. Das bedeutet eine vorbereitende Planung hinsichtlich vermeidbarer Eingriffe und deren Minimierung sowie der naturschutzrechtlich gebotenen Schritte im Sinne eines bestmöglichen Ausgleichs.

Die Erarbeitung des Landschaftspflegerischen Begleitplans kann als selbstständiger oder integrierter Bestandteil einer Fachplanung …

Autor: Peter Hermanns

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