21.01.2016

Kühlung und Klimatisierung

Die globale Erwärmung mit längeren Hitzeperioden im Sommer, die Tendenz zu großflächiger Glasarchitektur und erhöhte innere Lasten durch Abwärme von EDV und sonstigen technischen Einrichtungen erfordern in zunehmendem Maße die Kühlung bzw. Klimatisierung von Gebäuden. Obwohl von diesem Wärmeüberschuss vornehmlich Nichtwohngebäude mit entsprechenden Vorgaben an die Raumtemperatur wie z.B. Büros, Laborgebäude oder Serverräume betroffen sind, wird in Zukunft aber auch die Abfuhr von sommerlichen Lastspitzen in Wohngebäuden an Bedeutung gewinnen.

Die Raumluftbedingungen, die der Mensch als behaglich empfindet, hängen sowohl von der Temperatur als auch von der relativen Luftfeuchte ab. Diese sind in Bild 1 dargestellt.

Bild 1: Behaglichkeitsdiagramm nach Frank

Abhängig von den am Standort herrschenden Umgebungsluftbedingungen ist deshalb je nach Anforderungen an die Raumluft nicht nur eine Kühlung, sondern ggf. auch eine Entfeuchtung der Raumluft notwendig.

Um tageszeitliche Temperaturspitzen in Innenräumen auszugleichen, gibt es grundsätzlich die Möglichkeit von

  • passiver und

  • aktiver Kühlung.

Passive Kühlung

Bei passiver Kühlung wird die Wärmespeicherfähigkeit der raumumgebenden Bauteile genutzt, um überschüssige Wärmelasten während des Tages aufzunehmen, um sie in der Nacht durch lüftungstechnische Maßnahmen wieder aus dem Gebäude abzuführen. Die Höhe der speicherbaren Wärmeeinträge ist abhängig von der wirksamen Wärmespeicherfähigkeit Cwirk der Umgebungsbauteile. Cwirk wird …

Autor: David Gärtner

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