01.12.2016

Kälteerzeugung für Gebäudekühlung

Zur Erzeugung von Kälte zum Zweck der Gebäudekühlung und -klimatisierung kommen heutzutage im Wesentlichen zwei Verfahren zum Einsatz:

  • Erzeugung mittels Kältemaschinen

  • Nutzung von Umweltkälte

Erstere ist allerdings die (noch) deutlich verbreitetere Variante.

Die Einsatzmöglichkeiten der jeweiligen Kältequellen hängen jedoch auch von den benötigten Systemtemperaturen und dem Temperaturniveau der Quelle ab.

Kältemaschinen

Bei Kältemaschinen unterscheidet man zwei Typen:

  • Kompressionskältemaschinen

  • Sorptionskältemaschinen

Kompressionskältemaschinen

Kompressionskältemaschinen sind die am häufigsten anzutreffende Bauart. Sie beruhen auf dem Prinzip der Wärmepumpe, werden nur in „umgekehrter“ Richtung betrieben; d.h., der Verdampfer nimmt Wärme aus dem Kälteverteilnetz oder der Raumluft auf, während der Kondensator die Wärme auf höherem Temperaturniveau wieder an die Umwelt abgibt. Da die in Form von mechanischer Antriebsenergie eingesetzte Energie für den Kompressor rein in Form von Abwärme ungenutzt verloren geht, arbeiten Kompressionskältemaschinen vergleichsweise weniger effizient als Wärmepumpen. Auch hier wirkt sich der Temperaturunterschied zwischen Wärmequelle und Wärmesenke entscheidend auf den Wirkungsgrad (den sog. EER – Energy Efficiency Ratio) der Kältemaschine aus. Je größer der Temperaturunterschied, desto schlechter der EER. Der EER ist dabei definiert als Quotient aus abgegebener Kühlleistung und aufgenommener (i.d.R. elektrischer) Leistung.

Bei Kältemaschinen …

Autor: David Gärtner

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