01.12.2016

Innovative Anlagentechnik

Neue Anlagentechnikinnovative, insbesondere Systeme, die auf regenerativen Energien aufbauen bzw. fossile Brennstoffe effizienter nutzen, werden zukünftig, vor allem im Hinblick auf die sich weiter verschärfenden gesetzlichen Anforderungen, vermehrt an Bedeutung gewinnen. Auch werden hybride Systeme, die verschiedene Energiequellen nutzen und ggf. auch längerfristig speichern können, immer mehr Marktanteile für sich verbuchen. Dazu zählen u.a. auch die Erzeugung, die Speicherung und die Eigennutzung von elektrischer Energie.

Wie diese Anlagenkomponenten im Rahmen der energetischen Bilanzierung gemäß EnEV und EEWärmeG bewertet werden können, ist in der aktuellen Normung jedoch bisher nur lückenhaft geregelt.

Grundsätzlich können Wohngebäude im Hinblick auf die Anlagentechnik sowohl nach DIN 4701 (in Verbindung mit der DIN 4108) als auch nach DIN V 18599 gerechnet werden, wobei der größte Teil der Bilanzierungen nach wie vor auf Grundlage der DIN V 4701-10 aus dem Jahr 2003 erfolgt. Allein aufgrund des Alters werden in dieser die allermeisten neuen Technologien gar nicht bzw. nicht korrekt abgebildet. Dies sind z.B.:

  • Sorptionswärmepumpen, gasmotorisch betriebene Wärmepumpen, direktkondensierende Wärmepumpen

  • Wärmepumpen in Kombination mit Eisspeicher

  • Solar-Luft-Kollektoren

  • dezentrale Wohnungsstationen für Heizung und Warmwasser

  • Wärmerückgewinnung aus Abwasser

  • Mikro-KWK (motorisch betriebene BHKWs, Brennstoffzellen)

Zwar ist zumindest die Kraft-Wärme-Kopplung in …

Autor: David Gärtner

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