Fachbeitrag | Beitrag aus „Energieeffizientes Planen und Bauen nach EnEV 2016“ 01.12.2016

Holzheizungen

Als Alternative zu den fossilen Brennstoffen Erdgas, Erdöl oder Flüssiggas spielt Holz als einer der ältesten Brennstoffe der Erde eine immer wichtiger werdende Rolle.

Holz fällt unter den Oberbegriff Biomasse und zählt gemäß § 2 EnEV neben solarer Strahlungsenergie, Umweltwärme, Geothermie, Wasserkraft und Windenergie zu den erneuerbaren Energien. Dies spiegelt sich auch im Primärenergiefaktor wider, der für Holz (wobei hier nicht zwischen Scheitholz, Hackschnitzel und Pellets unterschieden wird) 0,2 beträgt. Dieser normativ festgelegte Wert, der den fossilen Energieeinsatz widerspiegeln soll, der z.B. für Waldpflege, Holzfällung, Verarbeitung und Transport anfällt, wird in der Realität jedoch oft noch unterboten, da Holz als in Deutschland praktisch flächendeckend regional verfügbarer Brennstoff im Vergleich z.B. zu Erdöl über sehr kurze Transportwege verfügt.

Holz bietet im Vergleich zu fossilen Energieträgern deutliche Vorteile:

  • CO2-neutrale Verbrennung: Es wird nur so viel CO2 freigesetzt, wie während des Holzwachstums der Atmosphäre entzogen wurde. Es trägt lediglich der beim Transport und bei der Verarbeitung erzeugte (fossile) CO2-Ausstoß zum Treibhauseffekt bei.

  • kurze Transportwege durch regionale Verfügbarkeit

  • Unterstützung der einheimischen Wirtschaft

  • problemlose Lagermöglichkeit, da im Gegensatz zu Heizöl nicht wassergefährdend; kein spezielles Versorgungsnetz wie z.B. bei Erdgas erforderlich

  • keine ökologischen Belastungen bei Transportunfällen

  • niedrigere und …

Autor: David Gärtner

Sie sehen nur einen Ausschnitt aus dem Produkt „Energieeffizientes Planen und Bauen nach EnEV 2016“. Wir bieten Ihnen die Möglichkeit, „Energieeffizientes Planen und Bauen nach EnEV 2016“ 30 Minuten lang live zu testen - sofort, ohne Registrierung und mit Zugriff auf fast alle Funktionen.

„Energieeffizientes Planen und Bauen nach EnEV 2016“ jetzt 30 Minuten live testen!