Fachbeitrag | Beitrag aus „Maßtoleranzen und Unregelmäßigkeiten im Baualltag“
13.05.2016

Hinzunehmende Unregelmäßigkeiten bei Parkettarbeiten

3300_Maßtoleranzen und Unregelmäßigkeiten im Baualltag

Allgemeines

In der VOB/C werden die Parkettarbeiten in der ATV DIN 18356 geregelt. Dabei zählt zu den Parkettarbeiten das Verlegen von Parkett als Stab-, Riemen-, Tafel-, Mosaik- oder Fertigparkett. Laminatböden, auch wenn sie dem Laien als dem Parkett sehr ähnlich erscheinen mögen, zählen nicht zu den Parkett-, sondern zu den Bodenbelagarbeiten.

In DIN 18202 nicht geregelte Anforderungen

Die Zuständigkeit der DIN 18202 ist immer eindeutig gegeben, wenn die VOB als Vertragsbestandteil vereinbart wurde. Aber auch wenn die VOB nicht als Vertragsbestandteil vereinbart wurde, ist die DIN 18202 als Maßstab für die Mindestanforderungen an die Toleranzen heranzuziehen, weil diese zu den gültigen Regeln der Technik zählt.

Wenn aber in einer Leistungsbeschreibung über die Anforderungen der Normen hinausgehende Vorgaben für einzuhaltende Maßtoleranzen festgelegt werden, sei es durch konkrete Vorgaben oder durch nach Leistungsbeschreibung zu beachtende sonstige Regeln, z.B. Merkblätter von Verbänden, die entsprechende Angaben enthalten, dann haben diese selbstverständlich Vorrang vor den Normen und müssen beachtet werden.

Anlässe, die Toleranzen zu überprüfen, können sowohl technisch als auch optisch und gestalterisch begründet sein. Diese Unterschiede, sofern sie nicht gemeinsam auftreten, sind wichtig bei der Überprüfung der Toleranzen und der dabei hinzuzuziehenden Normen und Regeln. In der Praxis wird dabei leider häufig übersehen, dass die DIN 18202 und die anderen genannten Normen …

Autor: Philipp Heinze 

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