Fachbeitrag | Beitrag aus „Maßtoleranzen und Unregelmäßigkeiten im Baualltag“
13.05.2016

Hinzunehmende Unregelmäßigkeiten bei Estricharbeiten

3300_Maßtoleranzen und Unregelmäßigkeiten im Baualltag

Allgemeines

Estricharbeiten können die unterschiedlichsten Estricharten umfassen und lassen sich daher nach verschiedenen Kriterien unterscheiden. Differenziert wird dabei nach der Verbindung zum Untergrund (Verbundestrich, Estrich auf Trennlage, schwimmender Estrich), nach Ausführung der Oberfläche (Nutzestrich, Estrich unter Belag, Gefälleestrich), nach dem Material (Zementestrich, Anhydritestrich, Magnesitestrich, Asphaltestrich, Trockenestrich) und nach besonderen Funktionen bzw. Ausführung (Heizestrich, Hartstoffestrich).

In der DIN 18202 nicht geregelte Anforderungen

Die DIN 18202 ist ausschließlich für die Beurteilung von Toleranzen unter dem technischen Aspekt des Zusammenfügens und der Funktion des Estrichs anwendbar. Sie will aus ihrem eigenen Selbstverständnis heraus auch gar nicht mehr leisten. Leider wird sie in der Praxis aber immer wieder für die Beurteilung von Toleranzen aus anderen Gründen, z.B. wegen Mängeln im Erscheinungsbild, herangezogen. Je nach Lage und Art des Estrichs können z.B. Unebenheiten in der Fläche, die innerhalb der Grenzwerte für Ebenheitsabweichungen der DIN 18202 liegen, den Gesamteindruck des Bodens sehr stören und deswegen u.U. auch einen deutlichen Mangel darstellen. Eine Beurteilung solcher Mängel muss sich aber an anderen Regeln orientieren, die DIN 18202 ist dazu ungeeignet.

Nach DIN 18202 für den Bereich der Ebenheitsabweichung soll der Estrich keine Sprünge und Absätze aufweisen. Diese Regelung bezieht sich jedoch nur auf eine …

Autor: Philipp Heinze 

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