21.01.2016

Heizungsanlagen – Grundlagen und Begriffe

Heizungsanlagen haben die Funktion, die durch die Gebäudehülle entweichenden Wärmeverluste zu kompensieren und im Gebäudeinneren eine konstante Raumtemperatur zu erhalten. Dies geschieht, indem entweder chemisch gebundene Energie (Erdgas, Heizöl, Holz) durch Verbrennung in Wärmeenergie umgewandelt wird, Wärme mithilfe von mechanischer Energie auf ein höheres Temperaturniveau gebracht (Wärmepumpe), Strahlungsenergie gesammelt und verteilt wird (Solarkollektoren) oder elektrische Energie direkt in Wärme umgewandelt wird.

All diesen Umwandlungsprozessen gemein ist, dass die Wertigkeit der eingesetzten Energie (Exergie) am Ende des (Heiz-)Prozesses auf einer sehr niedrigen Stufe steht. Die auf niedrigem Temperaturniveau vom Gebäude an die Umwelt abgegebene Wärme lässt sich nicht mehr zu anderen Zwecken nutzen. Sie kann lediglich z.B. über Wärmerückgewinnung zu einem gewissen Prozentsatz wieder in den Kreislauf zurückgeführt werden. Im Gegensatz dazu besitzt elektrische Energie z.B. ein sehr hohes Maß an Exergie, da sie vielfältig umgewandelt und eingesetzt werden kann. Der Energieverlust ist bei Stromheizungen also besonders hoch. Dies ist immer auch neben wirtschaftlichen und ökologischen Gesichtspunkten bei der Auswahl eines Energieträgers zu Heizzwecken zu berücksichtigen!

Heizungsanlagen setzen sich grundsätzlich aus folgenden Teilen zusammen, die auch bei einer Berechnung nach EnEV (sowohl auf Grundlage der DIN 4701 als auch der DIN V 18599) als separate Eingabeblöcke behandelt …

Autor: David Gärtner

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