11.04.2016

Grenzen der freien Lüftung

Einige wenige Parameter entscheiden über die Notwendigkeit lüftungstechnischer Maßnahmen. Die wesentlichen Faktoren sind:

  • Wärmedämmstandard der Gebäudehülle: im Wesentlichen definiert durch das Baualter oder eine durchgeführte Modernisierung

  • Auslegungsluftwechsel zur Ermittlung der Infiltration: im Wesentlichen definiert durch die Gebäudedichtheit, wiederum abhängig vom Baualter und ob eine Modernisierung durchgeführt wurde

  • Wohnungstyp: entweder die Nutzungseinheit im Einfamilienhaus mehrgeschossig oder, in der Regel eingeschossig, die Nutzungseinheit im Mehrfamilienhaus

  • Gebäudelage: es wird zwischen windschwacher und windstarker Lage unterschieden.

Abgesehen von Einfamilienhäusern ohne besondere Anforderungen zeigt sich, dass fast immer lüftungstechnische Maßnahmen erforderlich sind.

Ergebnisse für typische Situationen

Bei der Gegenüberstellung von:

qv,ges,NE,FL > qv,inf,wirk?

und Beantwortung der Frage:

„Überschreitet der notwendige Luftvolumenstrom zum Feuchteschutz den Luftvolumenstrom durch Infiltration?“,

zeigen sich unterschiedliche Ergebnisse für eingeschossige und mehrgeschossige Nutzungseinheiten.

Eingeschossige Nutzungseinheiten

  • eingeschossige Nutzungseinheiten mit „niedrigem“ Wärmeschutz: Unabhängig vom Windgebiet sind immer lüftungstechnische Maßnahmen erforderlich.

  • eingeschossige Nutzungseinheiten mit „hohem“ Wärmeschutz (Neubau und Modernisierung): Bei windschwachen Gebieten sind immer lüftungstechnische Maßnahmen erforderlich.

  • eingeschossige Nutzungseinheiten …

Autoren: Thomas Hartmann , Martin Kusic

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