Fachbeitrag | Beitrag aus „Praxisleitfaden HOAI“
06.02.2016

Gebäude und Innenräume – Ermittlung der Honorarzone

In § 4 HOAI wird beschrieben, dass eine Objektplanung, somit auch Leistungen bei Gebäuden und Innenräumen, einer von fünf Honorarzonen zugeordnet wird. Die Honorarzone korrespondiert dabei mit den Planungsanforderungen und dem daraus resultierenden Schwierigkeitsgrad einer Planung.

  1. Die Honorarzone I gilt bei sehr geringen Planungsanforderungen.

  2. Die Honorarzone II gilt bei geringen Planungsanforderungen.

  3. Die Honorarzone III gilt bei durchschnittlichen Planungsanforderungen.

  4. Die Honorarzone IV gilt bei überdurchschnittlichen Planungsanforderungen.

  5. Die Honorarzone V gilt bei sehr hohen Planungsanforderungen.

Gemäß § 5 Abs. 3 HOAI sind Honorarzonen anhand der Bewertungsmerkmale in den Honorarregelungen der jeweiligen Leistungsbilder der Teile 2 bis 4 zu ermitteln. Die Zurechnung zu den einzelnen Honorarzonen ist nach Maßgabe der Bewertungsmerkmale, ggf. der Bewertungspunkte und unter Berücksichtigung der Regelbeispiele in den Objektlisten vorzunehmen. Aus der Formulierung in § 5 Abs. 3 S. 2 HOAI kann eine Rangfolge bei der Bestimmung der Honorarzone abgeleitet werden: Findet sich das Objekt in der Objektliste und sind zudem die Bewertungsmerkmale einheitlich derselben Honorarzone zuzuordnen, ist die Zuordnung abgeschlossen und die Honorarzone bestimmt. Dies belegt auch die Formulierung in § 35 Abs. 5 HOAI, wonach eine Punktebewertung nur durchzuführen ist, wenn Bewertungsmerkmale aus mehreren Honorarzonen anwendbar sind.

Die Formulierung in § 5 Abs. 3 HOAI, wonach die Honorarzone

Autor: Walter Ziser

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