Fachbeitrag | Beitrag aus „Energieeffizientes Planen und Bauen nach EnEV 2016“ 01.12.2016

Fußbodenheizungssysteme

Fußbodenheizungssysteme sind die bekannteste Form von Flächenheizungssystemen als Niedrigtemperatursystem und nunmehr seit gut 30 Jahren etabliert. Anfangs wurden Fußbodenheizungen aber noch mit sehr hohen Vorlauftemperaturen von teilweise mehr als 50 °C betrieben. Dies führte verständlicherweise zu einer Unbehaglichkeit und nicht selten gar zu gesundheitlichen Beeinträchtigungen. In den letzten Jahren entwickelte sich die Fußbodenheizung immer mehr und konsequent zu einem Niedrigtemperatursystem.

Die Vorlauftemperatur beträgt heute maximal 35 °C und entspricht vielmehr einer Fußbodentemperierung als einer Fußbodenheizung.

Obgleich die Fußbodenheizung unter den Flächenheizungssystemen noch immer dominierend ist, entwickeln sich auch Wand- und Deckenheizungssysteme im Niedrigtemperaturbereich.

Bild 1: Funktionsprinzip Fußbodenheizung/Fußbodentemperierung (Quelle: Forum Wohnenergie/www.solargrafik.de)

Die Wärmeübertragungsrohre eines Wärmestromkreises werden in den Estrich eingegossen. Die Masse des umschließenden Materials bestimmt wesentlich die Wärmespeicherkapazität und die Regelgüte. Je geringer die überbaute Masse ist, desto flinker ist die Wärmewirkung der Wärmeübertragung. Bei schweren Estrichen, mit hoher Überbauung der Fußbodenheizungsrohre, ist das Regelverhalten entsprechend träger.

Die Regelgüte von Fußbodenheizungssystemen ist im Zusammenhang mit dem Aufbau unbedingt auch im Kontext mit passiver Solarnutzung durch transparente Flächen zu betrachten. Ein träges System kann …

Autor: Frank Hartmann

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