Fachbeitrag | Beitrag aus „HOAI 2013“
06.02.2016

Freianlagen – Ermittlung der anrechenbaren Kosten

Allgemeine Vorschriften

Zur Ermittlung der anrechenbaren Kosten bei Freianlagen ist vorab die Kenntnis der Bestimmungen in Teil 1 der HOAI „Allgemeine Vorschriften“ mit den einschlägigen Regelungen in § 2 Abs. 10 und 11 HOAI „Begriffsbestimmungen“, § 4 Abs. 1 bis 3 HOAI „Anrechenbare Kosten“ und § 6 Abs. 1 bis 3 HOAI „Grundlagen des Honorars“ unabdingbar.

Aus diesen in wichtigen Teilen auch neuen Regelungen wird gegenüber früheren Fassungen der HOAI die Bedeutung der Kosten als zentraler Honorarbestandteil erkennbar wichtig und nun auch besser zuordenbar.

Der Verordnungsgeber trägt gemäß dem Vorwort und den Ausführungen in der amtlichen Begründung zur HOAI den gestiegenen Ansprüchen an Kosten- und Terminsicherheit durch Fortschreibung der Leistungsbilder und Anpassung der Honorartafelwerte Rechnung.

Die Leistungspflicht zur Kostenplanung mit den notwendigen Arbeitsschritten ist als geschuldeter Teilerfolg des Architektenwerks selbstverständlicher Bestandteil der Vereinbarung – sofern nicht ausdrückliche Einschränkungen vorgenommen werden.

Hinweis für die Praxis

In der Praxis ist deshalb jedem Planer zu empfehlen, einer grundsätzlichen Befassung mit den üblichen Begriffen der Kostenplanung (Kostenermittlungsarten, -rahmen, -vorgaben) nicht auszuweichen, sondern sich gemäß Ziffer 3 DIN 276 vertieft dieses Instrumentarium anzueignen.

Die Professionalität eines Auftragnehmers zeigt sich nicht nur in gestalterisch-technischer, sondern auch in wirtschaftlicher Kompetenz.

§ 3 Abs. 4 …

Autor: Fritz Erhard

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