01.12.2016

Fördermittel für Baudenkmale

Die Sanierung eines solchen Gebäudes ist immer mit einem erheblich höheren finanziellen Aufwand verbunden. So kann es passieren, dass unter Umständen auch archäologische Untersuchungen notwendig werden oder aus Denkmalschutzgründen ein Dachstuhl zu erhalten ist und dafür besondere Maßnahmen zu treffen sind. Da es im Interesse der Allgemeinheit ist, Baudenkmäler als kulturhistorische Zeugnisse möglichst dauerhaft zu erhalten, gibt es für denkmalgeschützte oder besonders erhaltenswerte Bausubstanz eine ganze Reihe von Fördermöglichkeiten und Fördergebern, sowohl von staatlicher bzw. öffentlicher Seite als auch von verschiedensten Stiftungen. Diese wären:

  • Denkmalpflegeprogramme des Bundes und der Länder

  • Landesstiftungen

  • Zuschüsse aus Entschädigungsfonds

  • Steuervergünstigungen nach §§ 7i, 11b und 10f EStG

  • kommunale Einrichtungen

  • Fördermöglichkeiten nach dem Städtebauförderungsgesetz

  • KfW-Förderungen

Gefördert werden nicht nur die reinen Baukosten, sondern alle Kosten, die im Zusammenhang mit den Arbeiten am Baudenkmal anfallen können. Ziel ist, die Erhaltung und Sanierung eines historisch wertvollen Gebäudes auch für den Privateigentümer finanziell zu ermöglichen. Informationen über alle in Frage kommenden Fördermöglichkeiten erteilen die jeweiligen Landesdenkmalpflegeämter.

Hinweis für die Praxis

In jedem Fall muss die Finanzierung der Gesamtmaßnahme vor der Beantragung von Fördermitteln gesichert, d.h. der Umfang aller Arbeiten bekannt sein. Eine entsprechend sorgfältige Vorarbeit …

Autor: Wilfriede Renate Schamoni (Dipl.-Ing. Architektin)

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