03.03.2017

Feuerungsanlage

Der Kampf mit der Bauordnung

§ 42 LBauO M-V; Feuerungsverordnung

Begriff

Feuerungsanlagen sind ortsfeste Einrichtungen in Gebäuden, die zur Gewinnung von Wärme, zur Beheizung von Gebäuden und zur Warmwasserbereitung dienen. Zu einer Feuerungsanlage gehören die Feuerstätte und die Abgasanlage .

Nicht zur Feuerungsanlage zählen hingegen Wärmeverteilnetze sowie Verbrauchsregelungs- und Messeinrichtungen.

Die Feuerstätte besteht in der Regel aus einem Brenner, einer Steuer– und Regeltechnik sowie vom eigentlichen Kessel, der in Abhängigkeit vom verwendeten Brennstoff und dem angebundenen Wärmeverteilsystem als Niedertemperaturkessel oder als Brennwertkessel ausgelegt ist, wobei man bei Letzterem zwischen Niedrig- und Hochtemperaturbrennwertkessel unterscheidet, deren Abgastemperaturen deutlich unterschiedlich sind. Das gesamte System, bestehend aus den wärmeübertragenden Bauteilen, der Wärmeverteilung , den Verbrauchsregelungs- und Messeinrichtungen, der Regeltechnik und der Feuerstätte selbst mit Rauchrohranschluss, wird vereinfachend als Heizung bezeichnet.

In der Heizungstechnik wird für den Begriff der Feuerungsanlage in der Regel der Begriff der Heizungsanlage verwendet, während man bei der Feuerstätte von einem Wärmeerzeuger spricht. Besondere Anforderungen an die Heizung sanlage werden im Hinblick auf die Reduzierung des Primärenergieverbrauchs, auf die Vermeidung systembedingter Wärmeverluste und auf die Begrenzung der Abgasverluste sowie der Schadstoffemissionen gestellt.

Wärmepumpen, Blockheizkraftwerke und …

Autoren: Simons , Nusch , Schütze

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