19.03.2016

Entwässerung von Flachdächern, insb. nach DIN EN 12056-3

In diesem Kapitel werden für Bauleiter im Rahmen der Bauausführung zu Flachdächern insbesondere Aspekte wie die Entwässerung nach DIN 12056-3 behandelt.

Eine fach- und sachgerechte Planung und Ausführung ist die entscheidende Voraussetzung für ein dauerhaft entwässertes Flachdach.

Die starken Regenfälle der letzten Jahre schlagen sich jetzt in angepassten Regeln für Bauleiter zur Dachentwässerung von Flachdächern nieder.

Die Entwässerung von Flachdächern ist in der DIN EN 12056-3 Schwerkraftentwässerungsanlagen innerhalb von Gebäuden, der DIN 1986-100 Entwässerungsanlagen für Gebäude und Grundstücke sowie in den Flachdachrichtlinien – herausgegeben vom ZVDH – geregelt.

Mit deren Überarbeitung wird nunmehr dem standortbezogenen tatsächlichen Regenereignis sowie einem möglichen Jahrhundertregen Rechnung getragen.

Die neuen Normen bzw. Richtlinien für Bauleiter gelten für den Neubau wie für den Bestand und erfordern dort teils schwierige Nachrüstungen.

Bisher erfolgte die Dimensionierung von Entwässerungsanlagen für Flachdächer ausschließlich auf Grundlage einer pauschalen und bundesweit einheitlichen Niederschlagsmenge von 300 l/s/ha.

Basis dieses Regenwasserabflusswerts bilden sog. mittlere Regenereignisse, die statistisch ermittelt werden. Sie dauern nach DIN 1986-100 fünf Minuten und werden maximal alle fünf Jahre überschritten (Wert der Bemessungsregenspende r5,5).

Abb. 1: Beispiel für ein Sheddach, hier befindet sich der für den normalen Bemessungsregen dimensionierte Ablauf …

Autor: Prof. Martin Pfeiffer

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