Fachbeitrag | Beitrag aus „Maßtoleranzen und Unregelmäßigkeiten im Baualltag“
15.03.2016

Die aktuelle DIN 18202

3300_Maßtoleranzen und Unregelmäßigkeiten im Baualltag

„Toleranzen“ und „Unregelmäßigkeiten“ stellen Störungen bzw. Abweichungen der Bauausführung vom Idealzustand dar. Für Unregelmäßigkeiten, die sich außerhalb des Regelbereichs der DIN 18202 bewegen, sowie solche, die nicht maßlicher Natur sind, liegen kaum Hilfestellungen in Form von Regelwerken, Richtlinien und Merkblättern vor.

Anders verhält es sich bei Maß-, Winkel- und Ebenheitsabweichungen. Für diese Anwendungsfälle setzt die DIN 18202 klare Grenzwerte, an die sich alle Gewerke zu halten haben. Die DIN 18202 Maßtoleranzen im Hochbau – Bauwerke wurde im April 2013 nach fast acht Jahren Praxiserprobung aktualisiert. Dies nehmen wir zum Anlass, das in der Bauplanung und -ausführung immer aktuelle Thema „Abweichungen“ aus einem umfassenderen Blickwinkel darzustellen.

In der aktuellen Fassung der DIN 18202 von April 2013 wurde an den Grenzwerten der verschiedenen Anwendungsbereiche nicht gerüttelt. Der Normenausschuss hat vielmehr aufgrund von Nachfragen reagiert, denn insbesondere bei den Prüfungen von Abweichungen konnten vermehrt Anfragen registriert und Fehlanwendungen festgestellt werden. Was nützen Toleranzvorgaben, wenn sie von den Anwendern vor Ort nicht zweifelsfrei geprüft und umgesetzt werden können? Daher wurden vor allem die Maßkontrollen, was, wie und wo zu prüfen ist, präzisiert und sicherer gemacht, z.B. wurden

  • Grundlagen für die Prüfungen von Maßabweichungen festgelegt,

  • Prüfungen für Winkel in eine eigene Kategorie aufgenommen, erweitert und mit einer Abbildung …

Autor: Petra Derler

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