03.03.2017

Brennstofflagerung

Der Kampf mit der Bauordnung

§§ 11, 12 Feuerungsverordnung

Verordnung über Anlagen zum Umgang mit wassergefährdenden Stoffen (AwSV)

Begriff

Man unterscheidet feste, flüssige und gasförmige Brennstoff e. Durch Verbrennung wird deren gespeicherte Energie in nutzbare Wärme- oder Heizenergie überführt. Zu den festen Brennstoffen zählen in erster Linie Holz , selten Kohle oder Koks , zu den flüssigen hauptsächlich leichtes Heizöl sowie zu den gasförmigen Erdgas oder Flüssiggas (Propan, Butan). Brennstofflagerräume sind besondere Räume, an die wegen der großen Gefahren im Brandfall erhöhte Anforderungen an den vorbeugenden Brandschutz gestellt werden.

Brennstofflagerraum

Erfordernis

Ist aufgrund des Wärmeenergiebedarfs eines Gebäudes die Lagerung einer großen Menge von Brennstoff erforderlich, muss wegen der erhöhten Gefahr ein besonderer Brennstofflagerraum eingeplant werden.

Dies gilt für die nachfolgend aufgeführten Brennstofflagermengen:

  • Holzpellets von mehr als 10 m³

  • sonstige feste Brennstoffe von mehr als 15 t

  • Heizöl und Dieselkraftstoff von mehr als 5.000 l, jedoch nicht mehr als 100.000 l je Brennstofflagerraum

  • Flüssiggas im Behälter von mehr als 16 kg, jedoch nicht mehr als 6.500 l je Brennstofflagerraum oder 30.000 l je Gebäude oder Brandabschnitt

Brennstoffmengen unterhalb dieser Werte erfordern keinen eigenen Brennstofflagerraum und können z.B. in Aufstellräumen von Heiz- oder Feuerungsanlagen untergebracht werden.

Aufstellraum, erforderlich ab festgelegter Nennleistung

Anordnung von Brennstofflagerräumen

Autor: Simons

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