01.12.2016

Brandschutz unter energetischen Gesichtspunkten

Brandschutztechnische Anforderungen sind bei jedem Bauvorhaben gemäß den Vorgaben der LBO bzw. den infrage kommenden Sonderbauregelungen zu beachten und zu prüfen.

Das gilt zum einen in Bezug auf Anforderungen an

  • Baustoffe,

  • Bauarten,

  • Bauteile,

  • Gebäudeklassen,

zum anderen aber auch im Hinblick auf

  • Rettungswege,

  • Flächen für die Feuerwehr

sowie in Fällen von Sanierung, Umbau und Erweiterung

  • auf die grundsätzliche Klärung, wie und in welcher Form die geplante Maßnahme den Bestandsschutz tangiert und möglicherweise außer Kraft setzt.

Hinweis für die Praxis

Vorbeugender Brandschutz, die Erstellung der Konzepte, der Nachweise und Prüfung sind sehr komplexe und verantwortungsvolle Aufgaben. Der Planer sollte sich kritisch hinterfragen, ob und in welcher Form er den gesetzlichen Vorgaben diesbezüglich selber nachkommen kann. Im Einzelfall, insbesondere bei schwierigen Fällen wie Sonderbauten oder größeren Projekten, kann das Hinzuziehen von speziellen Brandschutzplanern sehr empfehlenswert sein. Das gilt genauso im Bereich juristischer Themen wie z.B. der Entscheidung, ob für ein Bauwerk tatsächlich bzw. in welchem Rahmen Bestandsschutz besteht.

Anforderungen an Baustoffe, Bauarten und Bauteile

Zu Beginn jeder Planungsmaßnahme, unabhängig ob Maßnahmen im Neubaubereich oder Bestand durchgeführt werden sollen, muss geprüft werden, ob und ggf. welche Anforderungen an das jeweilige Bauteil bestehen, aber auch an Baustoffe gestellt werden. Insbesondere sind im Bereich des energetischen …

Autor: Wilfriede Renate Schamoni (Dipl.-Ing. Architektin)

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