Fachbeitrag | Beitrag aus „Bauantrag leicht gemacht - Regionalausgabe Ost“ 25.03.2016

Beauftragung

Allgemeine Vordrucke

  1. Nach der Baustellenverordnung bestehen im Einzelnen festgelegte Pflichten des Bauherrn.

  2. Die Baustellenverordnung dient der wesentlichen Verbesserung von Sicherheit und Gesundheitsschutz der Beschäftigten auf den Baustellen.

  3. Bei der Planung der Ausführung eines Bauvorhabens, insbesondere bei der Einteilung der Arbeiten, die gleichzeitig oder nacheinander durchgeführt werden, und bei der Bemessung der Ausführungszeiten für diese Arbeiten müssen die allgemeinen Grundsätze des Arbeitsschutzgesetzes berücksichtigt werden.

  4. Für jede Baustelle, bei der

    die voraussichtliche Dauer der Arbeiten mehr als 30 Arbeitstage beträgt und auf der mehr als 20 Beschäftigte gleichzeitig tätig werden oder

    der Umfang der Arbeiten voraussichtlich 500 Personentage überschreitet,

    ist dem Staatlichen Gewerbeaufsichtsamt spätestens zwei Wochen vor Einrichtung der Baustelle eine so genannte Vorankündigung zu übermitteln, die mindestens die Angaben des Anhangs 1 der Baustellenverordnung enthält. Die Vorankündigung ist sichtbar auf der Baustelle auszuhängen und bei erheblichen Änderungen anzupassen (§ 2 Abs. 1 BaustellV).

  5. Ist für eine Baustelle, auf der Beschäftigte mehrerer Arbeitgeber tätig werden, eine Vorankündigung zu übermitteln oder werden auf einer Baustelle, auf der Beschäftigte mehrerer Arbeitgeber tätig werden, besonderes gefährliche Arbeiten nach Anhang 2 zur Baustellenverordnung ausgeführt, so ist dafür zu sorgen, dass vor Einrichtung der Baustelle ein …

Autor: WEKA Redaktion

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