Fachbeitrag | Beitrag aus „Die wichtigsten Normen und Tabellen für Bauleiter - Premium“ 19.03.2016

Bauwerksabdichtungen – Teil 3: Untergrund und Verarbeitung der Stoffe nach DIN 18195-3

Begriffe

Tab. 1: Begriffe (Auswahl)

Begriff

Erläuterung

Deckaufstrich

in sich geschlossene Beschichtung

Einbaumenge

Menge an flüssig zu verarbeitenden Massen im eingebauten Zustand

Einbettung der Abdichtung

hohlraumfreie Lage der Abdichtung, ohne dass diese durch einen Flächendruck belastet wird

Einpressung der Abdichtung

hohlraumfreie Lage der Abdichtung unter einem ständig wirkenden Flächendruck

Fügetechnik

Technik zur Herstellung materialgerechter Nahtverbindungen von Abdichtungsbahnen

Grundierung

Vorbehandlung von Untergründen mit dem Ziel, einen dauerhaften Verbund zur nachfolgenden Schicht zu schaffen

Naht

Verbindung zweier Abdichtungsbahnen einer Abdichtungslage an ihren Längs- oder Querrändern

Stoß

Bereich einer Abdichtung, in dem die Nähte der einzelnen Abdichtungslagen übereinanderliegend oder um Überlappungsbreite versetzt angeordnet sind – z.B. T-Stoß

Trennschicht/-lage

Schicht oder Lage zur flächigen Trennung einer Abdichtung von angrenzenden Bauteilen und Schichten

Überdeckung/-lappung

Bereich, in dem zwei Bahnen einer Abdichtungslage zur Herstellung von Längs- oder Quernähten übereinander liegen

Verstärkungseinlage

Gewebe- oder Vliesbahn, die vor Ort hohlraumfrei in eine flüssig zu verarbeitende Abdichtung eingebettet wird

Anforderungen an den Untergrund

Die Untergründe sind gründlich zu reinigen, Graten sowie lose und haftungsmindernde Bestandteile wie z.B. Zementleim sind zu beseitigen.

Vertiefungen > 5 mm sowie offene Stoß- und Lagerfugen müssen vor dem Aufkleben …

Autor: Jens Koch

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