03.03.2017

Bautechnische Nachweise

Der Kampf mit der Bauordnung

§§ 15 Abs. 4 ; 66; 72 Abs. 7 BbgBO; §§ 2 Abs. 4 und 7, 6, 10–12, 14 BbgBauVorlV

Begriff

Die bautechnischen Nachweise umfassen alle rechnerischen, zeichnerischen und textlichen Unterlagen, die für ein Bauvorhaben die Einhaltung der allgemeinen Anforderungen an die Bauausführung nachweisen. Sie sind Bestandteil der Summe von Bauvorlagen , die für die Durchführung von bauaufsichtlichen Verfahren erforderlich sind.

Die Verpflichtung zur Führung der bautechnischen Nachweise, insbesondere des Standsicherheitsnachweises und des Brandschutznachweises, ist wegen des damit verbundenen Gefährdungspotenzials des jeweiligen Vorhabens verfahrensunabhängig.

Die bautechnischen Nachweise sind unter Anwendung der Eingeführten Technischen Baubestimmungen in gleicher Weise zu erstellen, unabhängig davon, ob sie für Vorhaben erstellt werden, die der Genehmigungsfreistellung (Bauanzeigeverfahren) unterliegen oder im umfassenden oder im vereinfachten Baugenehmigungsverfahren zu behandeln sind.

Es gibt im Wesentlichen fünf bautechnische Nachweisarten:

Nachweisart

Gegenstand des Nachweises

Standsicherheit

Bestimmung (Berechnung und Dimensionierung) des Tragwerks im Hinblick auf:

  • Eigengewicht

  • angenommene Verkehrslasten

  • Wind- und Schneelasten

  • Ableitung der entstehenden Lasten in den Baugrund

  • Verformung

Brandschutz

Festlegung des vorbeugenden Brandschutzes im Hinblick auf:

  • den bautechnischen Brandschutz

    Brandverhalten und Feuerwiderstandsqualität von Baustoffen

    Anordnung von Brandabschnitten …

Autoren: Simons , Kunze , Ulrich , Schütze

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