01.12.2016

Auswahl der Dämmstoffe

Wärmedämmstoffe zeichnen sich durch eine geringe Wärmeleitfähigkeit aus. Dies wird in der Regel durch viele Luftporen innerhalb des Baustoffes erreicht. Zur Verringerung bzw. Vermeidung von Wärmeverlusten in einem Gebäude ist es notwendig, die Bauteile der beheizten und indirekt beheizten Räume zu dämmen. Neben der Energieeinsparung tragen diese dazu bei, den CO2-Ausstoß zu reduzieren und die Behaglichkeit in einem Gebäude zu steigern.

Gründe für eine Wärmedämmung im Überblick:

  • Einsparung an Heizenergie

  • Erhöhung der Behaglichkeit und Verbesserung des Wohnklimas

  • Schimmelvermeidung

  • Schonung der Umwelt

  • Steigerung des Gebäudewerts

  • Verminderung von Wärmebrücken

  • Sommerlicher Wärmeschutz

Die Energieeinsparverordnung (EnEV) setzt Grenzen bezüglich der wärmetechnischen Eigenschaften von Bauteilen durch festgesetzte Wärmedurchgangskoeffizienten bzw. durch den spezifischen, auf die wärmeübertragende Umfassungsfläche bezogenen Transmissionswärmeverlust. Diese Grenzwerte ergeben sich immer in Abhängigkeit vom jeweiligen Bauteil (z.B. Außenwand, Dach).

Kenngrößen

Wichtige Kenngrößen in Bezug auf die Wärmedämmung sind u.a. die

  • Wärmeleitfähigkeit bzw. die Wärmeleitgruppe oder -stufe und der

  • Wärmedurchgangskoeffizient.

Je nach Einsatzgebiet sind folgende weitere Punkte als wichtig anzusehen:

  • Brandverhalten

  • Verhalten gegenüber Grundwasser

  • Verhalten gegenüber chemischen Substanzen

  • Druckbelastbarkeit

  • Chemische Eigenschaften (pH-Wert)

  • Dichte

  • Dampfdiffusion

  • Lieferform (Granulat, Platte, Matte,…

Autoren: Heike Kempf , Arnold Drewer

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