03.03.2017

Außenwand

Der Kampf mit der Bauordnung

Art. 26 BayBO

Begriff

Außenwände sind Wände , die Räume eines Gebäudes zum Freien hin abschließen. Sie können tragende, aber auch nichttragende Funktion haben.

An Außenwände werden je nach ihrer Funktion, z.B. als tragende Bauteile , besondere Anforderungen gestellt.

Begriffsverwendung Wände

Bauordnungsrecht

Die bauordnungsrechtlichen Anforderungen an Außenwände erstrecken sich insbesondere auf ihre Standsicherheit , den Brandschutz , Wärmeschutz , Schallschutz und Feuchtigkeitsschutz und auf die Baugestaltung. Außenwände können auch „virtuell“ sein – das Baurecht kennt die „fiktive Außenwand“, die aus einer festen Überdachung ein Gebäude macht. Tatsächlich fehlende Wände werden dabei „gedacht“ und entfalten abstandsflächenrechtliche Bedeutung.

Standsicherheit

Außenwände unterteilen sich hinsichtlich ihrer statischen Funktion in tragende und nichttragende Systeme. Unter den tragenden Außenwänden werden auch Bauteile subsummiert, die sich selbst tragen.

Tragende Außenwände sind meist konventionell aus Beton, Mauerwerk oder Holz errichtet. Hybridsysteme sind häufig.

Nichttragende Außenwände sind z.B. Ausfachungen in Stahlbetonskelettbauten, vorgehängte raumabschließende Bauteile wie Vorhangfassaden als Pfosten-Riegel-Konstruktionen, vorgesetzte hinterlüftete Konstruktionen oder auch Structural-Glazing-Fassaden.

Bei allen Außenwänden können nicht nur vertikale, sondern auch horizontale Krafteinwirkungen auftreten. Die Wände müssen deshalb eine ausreichende Sicherheit gegen Stoßkräfte …

Autoren: Simons , Ulrich , Schütze , Nusch

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